Unter dem Titel „Alles ist Chefsache“ zeigt €co, das Wirtschaftsmagazin des ORFs, morgen (16.07.09) einen Beitrag über Einpersonenunternehmen. In Österreich gibt es mehr als 200.000 sogenannte EPU’s, die Grünen nennen diese Unternehmen auch liebevoll „Microstars“ und haben eigens eine Internetplattform für Ein-Personen- und Microunternehmen geschaffen.
Interessant finde ich die Aussage, dass ein Drittel davon angibt, in diese Beschäftigungsform „gezwungen“ worden zu sein. Gründe dafür sind das Alter und die aktuelle Wirtschaftskrise.
Im Waldviertel gibt es verhältnismäßig viele dieser EPU‘s – bin gespannt ob auch ein Waldviertler „Microstar“ in diesem Beitrag zu Wort kommt.
Seit nunmehr 10 Jahren engagieren sich weltweit tausende Menschen in 50 Ländern innerhalb des Attac-Netzwerkes für eine demokratische und sozial gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft. Gemäß dem Motto „Globalisierung braucht Gestaltung“ setzt sich Attac seit der Gründung für eine umfassende Kontrolle der Finanzmärkte, ein faires Steuersystem, fairen Handel statt Freihandel, gesetzliche Regeln für transnationale Konzerne, eine umfassende Entschuldung der ärmsten Länder oder die Demokratisierung anstelle der Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen ein.
Attac ist parteiunabhängig und finanziert sich über Spenden und Mitgliedsbeiträge. Die Arbeit von Attac basiert auf dem Engagement zahlreicher ehrenamtlicher AktivistInnen in den Attac-Gruppen. Attac Österreich hat derzeit über 4000 unterstützende Mitglieder. Mehr als 70 Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen unterstützen Attac.
Die Sommerakademie ist ein wichtiger Fixpunkt der Aktivitäten von Attac Österreich. Sie findet seit 2002 jährlich an wechselnden Orten in ganz Österreich statt. Im Sommer 2007 wurde die Finanzkrise schon thematisiert, bevor sie in vollem Umfang ausgebrochen war, 2008 wurden die negativen Auswirkungen des Neoliberalismus diskutiert.
8. SommerATTACademie, 15. – 19. Juli 2009
Gesundheitszentrum Goldenes Kreuz, Langenloiserstraße 4, Krems an der Donau
Alle Informationen, Programm und Anmeldung gibt es unter: www.attac.at/soak09

V.l.: Matthias R. Wurth, Gottfried Daniel, Gerhard Pfaller
200 Tage www.tvwaldviertel.at und bereits über 70 Videofilme zum Thema Waldviertel auf der Webseite!
Mathias R. Wurth, Gottfried Daniel und Gerhard Pfaller die drei Filmemacher die Ihre Beiträge zum Thema Waldviertel gestalten und auf die Videoseite stellen.
Neben Kultur und Veranstaltungen im Waldviertel stellen die 3 Filmemacher auch Waldviertler Betriebe in Form von Imagevideos vor.
Einige Beispiele sehen Sie bereits: Remo Group Austria, Autohaus Lehr, Freizeitanlage Gallien, Bäckerei Konditorei Ehrenberger,…
Das Betrachten der Videos ist kostenlos.
Lassen auch Sie ein Imagevideo produzieren und kostenlos auf www.tvwaldviertel.at für 10 Jahre laufen.
Nähere Information:
Matthias R.Wurth 06644031351
Gottfried Daniel 06644767568
Gerhard Pfaller 06643740359
In dem ORF-Beitrag „Unabhängig vom wahren Geld“ wird die Waldviertler Regionalwährung als Referenz angeführt. Leider ist diese an sich hervorragende Idee nicht über die Region Heidenreichstein hinausgekommen. Der Grund dafür ist das Festhalten der Initiatoren an einem Konzept das 1932 in Wörgl funktioniert hat. Damals hat man eine Umlaufsicherung in Form von Wertmarken verwendet, jeden Monat musste eine Marke im Wert von einem Prozent des Geldscheines gekauft und auf den Schein geklebt werden. Heute wirkt diese Maßnahme aber kontraproduktiv, denn kein Mensch kommt auf die Idee und spart „Gutscheine“, man will die sowieso wieder ausgeben. Außerdem will niemand im Internet- und Handy-Zeitalter irgendwelche Wertmarken auf Gutscheine kleben.
Die Chance ein flächendeckender „ Waldviertler“ zu werden ist leider vorbei, denn einige Kleinregionen haben bereits ihr eignes Gutscheinsystem verwirklicht. So zum Beispiel die Wirtschaftsregion „Tor zum Waldviertel“ mit ihrem „Echt guat 10er“. Dieses sehr erfolgreiche Konzept wurde jetzt auch von der Kleinregion „Waldviertler Kernland“ übernommen. So gibt es zwar kein einheitliches Gutscheinsystem für das gesamte Waldviertel, aber viele kleinere Systeme erfüllen den gleichen Zweck – vielleicht sogar besser.
Der 270 Jahre alte Winzer- Gasthof in Rossatz 8 wurde von seinem neuen Besitzer, Herrn Ing. Artur Dumitrjuk, ein Unternehmer aus St. Pölten, mit einem großen Winzerfest dem lokalen Publikum präsentiert. Nach einer Umbauzeit von 15 Monaten erstrahlt Rossatz 8 als Gasthof mit „Wachauer Gastlichkeit“ in neuem Glanz mit allen technischen Raffinessen unserer Zeit. Besonders bekannt ist der in den Gewölben befindliche Jankerlkeller, der in seiner ursprünglichen Erscheinung belassen wurde.

Im romantischen Innenhof mit Arkadengängen des Dreikantgebäudes mit Ausblick auf 6ha eigene Weingärten präsentierten 10 namhafte Winzer aus der Region ihre Weine, Edelbrände und Essige und empfingen die Gäste mit hausgemachten Spezialitäten.
Diese Winzer stellen von nun an ihre Produkte in der hauseigenen Vinothek, sowie im Weinkeller mit Degustationsraum aus. Diese „Regionalen Köstlichkeiten“ können hier verkostet und erworben werden.
Am Nachmittag des 8. März 2009 empfing die Trachtenkapelle Rossatz die Gäste. Zur Begrüßung sprachen unter anderen der Besitzer Ing. Dumitrjuk, sowie der Bürgermeister von Rossatz, Herr Erich Polz, und unser Pfarrer der Gemeinde Rossatz.
An diesem „Tag der Offenen Tür“ hatten die Gäste die Gelegenheit alle Räumlichkeiten, Zimmer, Appartements und die beiden luxuriös ausgestatteten Suiten mit Balkon, das gemütliche Kaminzimmer, den Wintergarten, den Weinkeller, die Vinothek, den voll ausgestatteten Seminarraum und später am Abend den traditionellen Jankerlkeller mit der Möglichkeit zum Tanzen zu bewundern. Die bekannten Jazzhouse Ramblers sorgten für gute Stimmung.
Ab April 2009 wird der Gasthof Rossatz 8 inmitten der Wachau seinen Gästen aus dem In- und Ausland zur Verfügung stehen.