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	<title>Kommentare zu: Waldviertler Regionalw&#228;hrung</title>
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	<description>Themen des Waldviertels</description>
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		<title>Von: Regionalwirtschaft kontra Globalisierung - Waldviertel Blog</title>
		<link>http://www.wvblog.at/waldviertler-regionalwaehrung/comment-page-1/#comment-959</link>
		<dc:creator>Regionalwirtschaft kontra Globalisierung - Waldviertel Blog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 08:35:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Regionalw&#228;hrung [...]</description>
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		<title>Von: waldviertel blogger</title>
		<link>http://www.wvblog.at/waldviertler-regionalwaehrung/comment-page-1/#comment-941</link>
		<dc:creator>waldviertel blogger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 14:23:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin vollkommen Ihrer Meinung, da&#223; nicht alles den Regeln des kapitalistischen Marktes unterworfen werden darf, aber ich glaube beim Schlagwort „Globalisierung“ reden (schreiben) wir aneinander vorbei, daher m&#246;chte ich meinen Standpunkt pr&#228;zisieren:
Die freie (bzw. soziale) Marktwirtschaft ist das Fundament unserer Gesellschaft mit all ihren Vorz&#252;gen wie Wohlstand und Frieden, alle anderen Wirtschaftssysteme haben kl&#228;glich versagt. Tatsache ist aber auch, da&#223; wir Not und Krieg durch unkontrollierten Kapitalismus in andere Regionen exportieren, hier ist die Politik gefordert globale Rahmenbedingungen zu schaffen, auch das geh&#246;rt zur Globalisierung. Leider wird Globalisierung immer mit Raubtierkapitalismus in Verbindung gebracht und ist so zum negativ behafteten Schlagwort verkommen. Ich verstehe unter Globalisierung das Zusammenwachsen der einzelnen Nationen auf Basis einer freien und sozialen Marktwirtschaft, mit dem Potential Wohlstand und Frieden langfristig zu sichern. Auch viele Probleme unserer Zeit (Ressourcenverteilung, Klimawandel) k&#246;nnen nur global gel&#246;st werden, auch das ist Globalisierung.

Die Globalisierung ist in vollem Gange und es bringt wenig der „guten alten Zeit“, die es eigentlich nie gab, nachzutrauern. Selbstverst&#228;ndlich mu&#223; man darauf achten, da&#223; die Menschen nicht zu Sklaven des Kapitals verkommen, Vorschl&#228;ge um die Macht des Kapitals zu d&#228;mpfen gibt es bereits seit einiger Zeit z.B. die Tobin-Steuer, aber Ideen von Marx halte ich pers&#246;nlich in diesem Zusammenhang f&#252;r entbehrlich.

Also ich sehe in der Globalisierung keinen Widerspruch zum regionalen Wirtschaften ganz im Gegenteil, besonders das Waldviertel profitiert von der &#214;ffnung der Grenze zu Tschechien, &#252;brigens auch eine Folge der Globalisierung.

Eine gut funktionierende Wirtschaft braucht immer ein bereites Spektrum vom Ein-Mann-Betrieb bis zum multinationalen Konzern, genauso wie gro&#223;e und kleine Kreisl&#228;ufe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin vollkommen Ihrer Meinung, da&#223; nicht alles den Regeln des kapitalistischen Marktes unterworfen werden darf, aber ich glaube beim Schlagwort „Globalisierung“ reden (schreiben) wir aneinander vorbei, daher m&#246;chte ich meinen Standpunkt pr&#228;zisieren:<br />
Die freie (bzw. soziale) Marktwirtschaft ist das Fundament unserer Gesellschaft mit all ihren Vorz&#252;gen wie Wohlstand und Frieden, alle anderen Wirtschaftssysteme haben kl&#228;glich versagt. Tatsache ist aber auch, da&#223; wir Not und Krieg durch unkontrollierten Kapitalismus in andere Regionen exportieren, hier ist die Politik gefordert globale Rahmenbedingungen zu schaffen, auch das geh&#246;rt zur Globalisierung. Leider wird Globalisierung immer mit Raubtierkapitalismus in Verbindung gebracht und ist so zum negativ behafteten Schlagwort verkommen. Ich verstehe unter Globalisierung das Zusammenwachsen der einzelnen Nationen auf Basis einer freien und sozialen Marktwirtschaft, mit dem Potential Wohlstand und Frieden langfristig zu sichern. Auch viele Probleme unserer Zeit (Ressourcenverteilung, Klimawandel) k&#246;nnen nur global gel&#246;st werden, auch das ist Globalisierung.</p>
<p>Die Globalisierung ist in vollem Gange und es bringt wenig der „guten alten Zeit“, die es eigentlich nie gab, nachzutrauern. Selbstverst&#228;ndlich mu&#223; man darauf achten, da&#223; die Menschen nicht zu Sklaven des Kapitals verkommen, Vorschl&#228;ge um die Macht des Kapitals zu d&#228;mpfen gibt es bereits seit einiger Zeit z.B. die Tobin-Steuer, aber Ideen von Marx halte ich pers&#246;nlich in diesem Zusammenhang f&#252;r entbehrlich.</p>
<p>Also ich sehe in der Globalisierung keinen Widerspruch zum regionalen Wirtschaften ganz im Gegenteil, besonders das Waldviertel profitiert von der &#214;ffnung der Grenze zu Tschechien, &#252;brigens auch eine Folge der Globalisierung.</p>
<p>Eine gut funktionierende Wirtschaft braucht immer ein bereites Spektrum vom Ein-Mann-Betrieb bis zum multinationalen Konzern, genauso wie gro&#223;e und kleine Kreisl&#228;ufe.</p>
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		<title>Von: Subhash</title>
		<link>http://www.wvblog.at/waldviertler-regionalwaehrung/comment-page-1/#comment-933</link>
		<dc:creator>Subhash</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 09:58:24 +0000</pubDate>
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		<description>Auch ich bin Unternehmer ...

Wenn man das Waldviertel kennt, dann wei&#223; man doch, dass dort die Gefahr von Kommunismus nie und nimmer besteht. Das politische Gef&#252;hl geht dort im Allgemeinen in eine ganz andere Richtung. Fast in die entgegengesetzte w&#252;rde ich sagen. Also ein wenig darauf aufmerksam machen, dass es auch noch andere Entw&#252;rfe f&#252;r Politik und Wirtschaft gibt, das halte ich schon f&#252;r gut. Und nicht jeder der Karl Marx zitiert, ist ein Kommunist.

Das neoliberale, kapitalistische Wirtschaften hatte und hat nie die Absicht, Wohlstand gerecht zu verteilen. Wenn Profit der h&#246;chste Wert ist, wie das ja sogar im so genannten Reformvertrag f&#252;r eine EU-Verfassung festgeschrieben steht, dann ist Gerechtigkeit uninteressant. So lange sich&#039;s die Sklaven gefallen lassen. Wir stehen ja nicht ganz am Anfang der Umsetzung dieser Ideologie. Schon Tatcher hat von unten nach oben &quot;umverteilt&quot; mit aller H&#228;rte und mit allen schlimmen Konsequenzen. Man sehe sich die Bahn in England an und zum Vergleich vielleicht die in der Schweiz.

Regionalwirtschaft und Globalisierung im neoliberalen Sinn sind unvereinbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich bin Unternehmer &#8230;</p>
<p>Wenn man das Waldviertel kennt, dann wei&#223; man doch, dass dort die Gefahr von Kommunismus nie und nimmer besteht. Das politische Gef&#252;hl geht dort im Allgemeinen in eine ganz andere Richtung. Fast in die entgegengesetzte w&#252;rde ich sagen. Also ein wenig darauf aufmerksam machen, dass es auch noch andere Entw&#252;rfe f&#252;r Politik und Wirtschaft gibt, das halte ich schon f&#252;r gut. Und nicht jeder der Karl Marx zitiert, ist ein Kommunist.</p>
<p>Das neoliberale, kapitalistische Wirtschaften hatte und hat nie die Absicht, Wohlstand gerecht zu verteilen. Wenn Profit der h&#246;chste Wert ist, wie das ja sogar im so genannten Reformvertrag f&#252;r eine EU-Verfassung festgeschrieben steht, dann ist Gerechtigkeit uninteressant. So lange sich&#8217;s die Sklaven gefallen lassen. Wir stehen ja nicht ganz am Anfang der Umsetzung dieser Ideologie. Schon Tatcher hat von unten nach oben &#8220;umverteilt&#8221; mit aller H&#228;rte und mit allen schlimmen Konsequenzen. Man sehe sich die Bahn in England an und zum Vergleich vielleicht die in der Schweiz.</p>
<p>Regionalwirtschaft und Globalisierung im neoliberalen Sinn sind unvereinbar.</p>
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		<title>Von: waldviertel blogger</title>
		<link>http://www.wvblog.at/waldviertler-regionalwaehrung/comment-page-1/#comment-931</link>
		<dc:creator>waldviertel blogger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 08:58:17 +0000</pubDate>
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		<description>Sicher gibt es einiges an der Globalisierung, im Besonderen an der Art der politischen Umsetzung, zu kritisieren. Aber die Globalisierung hat auch das Potential langfristig den Wohlstand gerecht zu verteilen. Ich sehe auch keinen direkten Widerspruch der Globalisierung zum regionalen Wirtschaften, geschickte Regionalpolitik besteht meines Erachtens darin, Vorteile beider Systeme optimal f&#252;r die eigene Region zu nutzen, selbstverst&#228;ndlich ohne jemanden dabei auszubeuten.

Bei der Waldviertler Regionalw&#228;hrung dem „Waldviertler“ geht die Ideologie f&#252;r meinen Geschmack aber zu sehr in Richtung Kommunismus, denn nicht umsonst wird in den Aussendungen des Vereins auch auf Karl Marx verwiesen. Und daran gibt es aus meiner Sicht als Unternehmer sehr viel mehr zu kritisieren als an der Globalisierung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher gibt es einiges an der Globalisierung, im Besonderen an der Art der politischen Umsetzung, zu kritisieren. Aber die Globalisierung hat auch das Potential langfristig den Wohlstand gerecht zu verteilen. Ich sehe auch keinen direkten Widerspruch der Globalisierung zum regionalen Wirtschaften, geschickte Regionalpolitik besteht meines Erachtens darin, Vorteile beider Systeme optimal f&#252;r die eigene Region zu nutzen, selbstverst&#228;ndlich ohne jemanden dabei auszubeuten.</p>
<p>Bei der Waldviertler Regionalw&#228;hrung dem „Waldviertler“ geht die Ideologie f&#252;r meinen Geschmack aber zu sehr in Richtung Kommunismus, denn nicht umsonst wird in den Aussendungen des Vereins auch auf Karl Marx verwiesen. Und daran gibt es aus meiner Sicht als Unternehmer sehr viel mehr zu kritisieren als an der Globalisierung.</p>
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		<title>Von: Subhash</title>
		<link>http://www.wvblog.at/waldviertler-regionalwaehrung/comment-page-1/#comment-909</link>
		<dc:creator>Subhash</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 19:59:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wvblog.at/waldviertler-regionalwaehrung/#comment-909</guid>
		<description>Eine Regionalw&#228;hrung ohne Kritik der Globalisiertung ist meines Erachtens nach eine verfehlte Sache. Symptome kurieren zu wollen ohne die Ursachen zu erkennen, wirkungslos. Nur wenn man sich gr&#252;ndlich mit den vorgeblichen Sachzw&#228;ngen des Neoliberalismus auseinandersetzt und sie als gewollte Politik begreifen lernt, hat ein anderes, ein gutes Leben eine Chance.

Einen Kurzfilm (20 min) &#252;ber die Waldviertler Regionalw&#228;hrung kann man hier sehen: http://freigeld.subhash.at/waldviertler.php</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Regionalw&#228;hrung ohne Kritik der Globalisiertung ist meines Erachtens nach eine verfehlte Sache. Symptome kurieren zu wollen ohne die Ursachen zu erkennen, wirkungslos. Nur wenn man sich gr&#252;ndlich mit den vorgeblichen Sachzw&#228;ngen des Neoliberalismus auseinandersetzt und sie als gewollte Politik begreifen lernt, hat ein anderes, ein gutes Leben eine Chance.</p>
<p>Einen Kurzfilm (20 min) &#252;ber die Waldviertler Regionalw&#228;hrung kann man hier sehen: <a href="http://freigeld.subhash.at/waldviertler.php" rel="nofollow">http://freigeld.subhash.at/waldviertler.php</a></p>
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